Feste Zahnspangen für Erwachsene

Ober- und Unterkiefer sollten harmonisch zueinander passen, ansonsten kann es zu Überlastungsreaktionen kommen. Außerdem wird die Zahnpflege deutlich vereinfacht, wenn die Zähne gerade stehen, da man dann auch die Zwischenräume gut erreichen kann. Dies wiederum ist eine perfekte Prophylaxe gegen Karies und Zahnfleischentzündungen. Liegen bereits Zahnfleischentzündungen oder eine Paradontitis vor, sollten erst diese erfolgreich behandelt werden, weil ansonsten eine kieferorthopädische Therapie die Zähne durch die Zahnbewegungen zusätzlich lockern kann.

Manchmal kann eine kieferorthopädische Behandlung sogar Zahnersatz überflüssig machen: Wenn etwa hintere Zähne nach vorne bewegt werden, ist es mitunter möglich, seitliche Lücken zu schließen. Auch insofern können Patienten im Erwachsenenalter von kieferorthopädischen Maßnahmen wie einer festen Zahnspange profitieren. Diese ist dabei auch in der Erwachsenenwelt längst salonfähig geworden und hat nichts mehr von einem Makel.

Keramikbrackets

Dennoch entscheiden sich viele Erwachsene für Keramikbrackets, wenn sie eine feste Zahnspange tragen, während Teenagermünder häufig Metallplättchen auf den Zähnen (Metallbrackets) offenbaren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Keramik ist von der Farbe her deutlich unauffälliger. Zudem kann ein praktisch undurchsichtiger Draht durch die Plättchen gezogen werden, so dass von außen wirklich fast nichts mehr zu erkennen ist. Es ist auch sehr leicht möglich, die Farbe der Keramik an den Farbton der Zähne anzupassen.

Nachteilig bei Keramikbrackets ist, dass sie nicht ganz so bruchfest sind wie Metallbrackets, jedoch kann erwartet werden, dass dies bei Erwachsenen weniger ein Problem darstellt als bei Kindern und Jugendlichen. Zu beachten ist auch, dass Keramikbrackets sich mit der Zeit verfärben können. Ins Gewicht fällt zudem, dass Keramikbrackets kostenintensiver sind als Metallbrackets. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen diese Kosten bei Erwachsenen nicht, bei Privatversicherten ist mit der Krankenkasse abzuklären, ob sie einen Zuschuss übernimmt.

Als Alternative können außerdem Kunststoffbrackets aus speziellem Kunststoff eine gute Option sein. Auch damit können effektive Erfolge erzielt werden. Kunststoffbrackets sind ebenso wie Keramikbrackets praktisch nicht zu sehen. Durch Kunststoffbrackets kann zwar deutlich weniger Druck auf Kiefer und Zähne ausgeübt werden, jedoch kann dies bei Erwachsenen auch gewünscht sein, beispielsweise wenn schon der Kieferknochen durch eine Paradontitis in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dann sollten Kiefer und Zähne durch weniger Druck bewegt werden. Stattdessen arbeitet man in diesem Fall mit kleinen Schräubchen, um die Zähne im Kieferknochen zu stabilisieren.

Retainer

Wie auch bei Kindern und Jugendlichen, sollte auch bei Erwachsenen das Resultat der kieferorthopädischen Behandlung auf Dauer stabilisiert werden. Dazu wird beispielsweise von hinten auf die Zähne ein Draht geklebt oder aber eine Schiene. Hierbei handelt es sich um sogenannte Retainer, die fast ebenso wichtig sind wie die Behandlung selbst. Zähne weisen nämlich oft die Eigenschaft auf, dass sie sich mit der Zeit bewegen, und es schwer abschätzbar, in welchem Ausmaß dies geschehen wird. Deswegen sind Retainer essenziell. Wird dies durch Behandler und Patienten vergessen, kann es leicht passieren, dass Betroffene irgendwann zum zweiten Mal eine Spange benötigen. Und was nützt das beste Ergebnis, wenn es nicht auf Dauer aufrechterhalten werden kann?

Wenn Sie Interesse an Keramik- oder Kunststoffbrackets haben, dann sprechen Sie uns diesbezüglich an. Wir erörtern mit Ihnen ausführlich die jeweiligen Vor- und Nachteile in einem persönlichen Gespräch.

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